Pienza

Wahrscheinlich das rennomierteste und künstlerisch bedeutendste Zentrum des gesamtenVal d’Orcia. Pienza ist unweit von der Straße Cassia und den beiden anderen Zentren des Tals, San Quirico d’Orcia und Castiglione d’Orcia, gelegen. Das Altstadtzentrum wurde 1996 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.
Das Ereignis, dass Pienza total änderte, war 1405 die Geburt von Enea Silvio Piccolomini, der zu Papst Pius II wurde.

Als dieser als Papst den Verfall seiner Geburtsstatdt bemerkte, veranlassste er ein Renovierungsprojekt unter Leitung des Architekten Bernardo Rossellino: die Bauarbeiten dauerten ca. vier Jahre und das Ergebnis war eine harmonisch wirkende Stadt mit typischen Formen aus dem 15. Jahrhundert. Sehenswert sind die romanische Kirche von Corsignano, die Kirche San Francesco, das Diözesanmuseum, das Museum von Palazzo Piccolominisowie das Kloster S. Anna in Camprena.

Der beste Weg, die kleine Stadt zu erkunden, ist ein Spaziergang: die Stadtstruktur an sich ist eine Besichtigung wert.
Beeindruckend die Wegstrecke, die neben der Kathedrale beginnt: sie biet eineunvergleichlich schöne Sicht auf das Val d’Orcia, Radicofani und die Berge Cetona sowie Amiata.
In der Umgebung sind noch die wunderschönen Hügel und die kleine mittelalterliche Ortschaft Montichiello erwähnenswert.